Kartonrechner

Ablauf planen

Packliste für den Umzug — was wann gepackt wird

Nicht die Menge macht den Umzug anstrengend, sondern die Reihenfolge. Diese Liste geht die vier Wochen vor dem Umzugstag durch — und der Rechner sagt dir, welche Mengen du dafür besorgen musst.

Wohnungsgröße angeben als

Steht im Mietvertrag. Keller und Dachboden zählen nicht zur Wohnfläche — wenn du dort Sachen lagerst, wähle unten „viel Besitz“.

Wie lange wohnst du dort schon?

Je länger man wohnt, desto mehr sammelt sich an — das ist der Faktor, den die meisten unterschätzen.

Wie viel Besitz hast du?

„Viel“ heißt: volle Regale, Bücher, Sammlungen, Hobbyausrüstung, Keller voll.

Dein Bedarf

57Umzugskartons

43 Standardkartons
ca. 65 l · normales Packgut
14 Bücherkartons
ca. 40 l · Bücher, Geschirr
Was du außerdem brauchstMenge
KleiderboxenKleidung hängend transportieren, spart Bügeln4 Stück
Paketklebeband2-fach umlaufend pro Karton5 Rollen
PackpapierZum Ausstopfen und Einwickeln23 kg
LuftpolsterfolieFür Glas, Technik, Bilderrahmen15 m
BeschriftungsstifteZimmer + Inhalt auf zwei Seiten2 Stück
Großer Kastenwagen (Sprinter, ~9 m³) Ladevolumen deiner Kartons: ca. 5,0 m³ · Gesamtvolumen mit Möbeln: ca. 20 m³

Die Werte sind eine Planungshilfe auf Basis anerkannter Faustregeln — plane lieber zwei Kartons zu viel als einen zu wenig. Wie genau gerechnet wird, steht im nächsten Abschnitt.

Vier Wochen vorher: alles, was nicht wehtut

Fang mit dem an, was du sicher vier Wochen lang nicht brauchst: Keller und Dachboden, Bücher, Deko, Bilder, Saisonkleidung, die zweite Garnitur Geschirr, Sportausrüstung, Werkzeug. Dieser Teil macht bei den meisten Haushalten bereits ein Drittel des Volumens aus und lässt sich völlig entspannt nebenher erledigen.

Das ist auch der richtige Moment zum Aussortieren. Alles, was du jetzt weggibst, musst du weder einpacken noch tragen noch auspacken — der Aufwand pro Gegenstand wird dreifach gespart. Verschenken über Kleinanzeigen funktioniert in diesem Zeitfenster gut, weil noch Zeit für Abholtermine ist.

Zwei Wochen vorher: der Alltag wird dünner

Jetzt kommen die Dinge dran, die du zwar benutzt, aber verzichtbar sind: der Großteil der Kleidung, Bettwäsche außer einem Satz, die meisten Küchengeräte, Handtücher, Vorräte. Ab hier lohnt sich systematische Beschriftung — Zimmer und Inhalt auf zwei Seiten, damit man den Karton auch im Stapel noch lesen kann.

Parallel: Nachsendeauftrag einrichten, Ummeldungen vorbereiten, Transporter oder Umzugsfirma verbindlich buchen und Helfer bestätigen lassen. Diese Dinge zu vergessen kostet am Umzugstag mehr Nerven als jeder falsch gepackte Karton.

Die letzte Woche und der Umzugstag

In der letzten Woche folgen Küche, Bad und der Rest der Kleidung. Bewahre einen Karton bewusst offen für alles, was bis zuletzt gebraucht wird — Ladekabel, Medikamente, Papiere, Putzzeug, Werkzeug zum Möbelaufbau.

Fünf bis zehn Kartons markierst du deutlich als „zuerst öffnen“: Kaffeemaschine, Bettzeug, Duschsachen, ein Satz Geschirr, Toilettenpapier. Diese Kartons kommen zuletzt in den Wagen und zuerst wieder heraus. Wer das macht, kann am Abend des Umzugstags duschen, schlafen und am nächsten Morgen Kaffee trinken — und das ist mehr wert, als es klingt.

Häufige Fragen

Die Antworten stützen sich auf gängige Empfehlungen von Umzugsunternehmen und Verpackungshändlern sowie auf die Arbeitsschutz-Empfehlungen zum Tragegewicht.

Welches Packmaterial brauche ich außer Kartons?

Paketklebeband mit Abroller, Packpapier oder Luftpolsterfolie für Zerbrechliches, dicke Filzstifte zum Beschriften, Müllsäcke für Textilien und Werkzeug zum Möbelabbau. Die genauen Mengen berechnet der Rechner auf dieser Seite mit.

Wie beschrifte ich Kartons richtig?

Zimmer und grober Inhalt, auf mindestens zwei Seiten — nicht auf dem Deckel, weil man den im Stapel nicht sieht. Zerbrechliches zusätzlich deutlich markieren und beim Beladen obenauf legen.

Was gehört nicht in den Umzugswagen?

Ausweise, Verträge, Schmuck, Bargeld, Medikamente, Ladegeräte und Wertsachen nimmst du besser selbst mit. Ebenfalls nicht in den Wagen gehören offene Flüssigkeiten, Farben und alles Brennbare.