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Packliste für den Umzug — was wann gepackt wird
Nicht die Menge macht den Umzug anstrengend, sondern die Reihenfolge. Diese Liste geht die vier Wochen vor dem Umzugstag durch — und der Rechner sagt dir, welche Mengen du dafür besorgen musst.
Dein Bedarf
57Umzugskartons
ca. 65 l · normales Packgut
ca. 40 l · Bücher, Geschirr
| Was du außerdem brauchst | Menge |
|---|---|
| KleiderboxenKleidung hängend transportieren, spart Bügeln | 4 Stück |
| Paketklebeband2-fach umlaufend pro Karton | 5 Rollen |
| PackpapierZum Ausstopfen und Einwickeln | 23 kg |
| LuftpolsterfolieFür Glas, Technik, Bilderrahmen | 15 m |
| BeschriftungsstifteZimmer + Inhalt auf zwei Seiten | 2 Stück |
Die Werte sind eine Planungshilfe auf Basis anerkannter Faustregeln — plane lieber zwei Kartons zu viel als einen zu wenig. Wie genau gerechnet wird, steht im nächsten Abschnitt.
Vier Wochen vorher: alles, was nicht wehtut
Fang mit dem an, was du sicher vier Wochen lang nicht brauchst: Keller und Dachboden, Bücher, Deko, Bilder, Saisonkleidung, die zweite Garnitur Geschirr, Sportausrüstung, Werkzeug. Dieser Teil macht bei den meisten Haushalten bereits ein Drittel des Volumens aus und lässt sich völlig entspannt nebenher erledigen.
Das ist auch der richtige Moment zum Aussortieren. Alles, was du jetzt weggibst, musst du weder einpacken noch tragen noch auspacken — der Aufwand pro Gegenstand wird dreifach gespart. Verschenken über Kleinanzeigen funktioniert in diesem Zeitfenster gut, weil noch Zeit für Abholtermine ist.
Zwei Wochen vorher: der Alltag wird dünner
Jetzt kommen die Dinge dran, die du zwar benutzt, aber verzichtbar sind: der Großteil der Kleidung, Bettwäsche außer einem Satz, die meisten Küchengeräte, Handtücher, Vorräte. Ab hier lohnt sich systematische Beschriftung — Zimmer und Inhalt auf zwei Seiten, damit man den Karton auch im Stapel noch lesen kann.
Parallel: Nachsendeauftrag einrichten, Ummeldungen vorbereiten, Transporter oder Umzugsfirma verbindlich buchen und Helfer bestätigen lassen. Diese Dinge zu vergessen kostet am Umzugstag mehr Nerven als jeder falsch gepackte Karton.
Die letzte Woche und der Umzugstag
In der letzten Woche folgen Küche, Bad und der Rest der Kleidung. Bewahre einen Karton bewusst offen für alles, was bis zuletzt gebraucht wird — Ladekabel, Medikamente, Papiere, Putzzeug, Werkzeug zum Möbelaufbau.
Fünf bis zehn Kartons markierst du deutlich als „zuerst öffnen“: Kaffeemaschine, Bettzeug, Duschsachen, ein Satz Geschirr, Toilettenpapier. Diese Kartons kommen zuletzt in den Wagen und zuerst wieder heraus. Wer das macht, kann am Abend des Umzugstags duschen, schlafen und am nächsten Morgen Kaffee trinken — und das ist mehr wert, als es klingt.
Häufige Fragen
Die Antworten stützen sich auf gängige Empfehlungen von Umzugsunternehmen und Verpackungshändlern sowie auf die Arbeitsschutz-Empfehlungen zum Tragegewicht.
Welches Packmaterial brauche ich außer Kartons?
Paketklebeband mit Abroller, Packpapier oder Luftpolsterfolie für Zerbrechliches, dicke Filzstifte zum Beschriften, Müllsäcke für Textilien und Werkzeug zum Möbelabbau. Die genauen Mengen berechnet der Rechner auf dieser Seite mit.
Wie beschrifte ich Kartons richtig?
Zimmer und grober Inhalt, auf mindestens zwei Seiten — nicht auf dem Deckel, weil man den im Stapel nicht sieht. Zerbrechliches zusätzlich deutlich markieren und beim Beladen obenauf legen.
Was gehört nicht in den Umzugswagen?
Ausweise, Verträge, Schmuck, Bargeld, Medikamente, Ladegeräte und Wertsachen nimmst du besser selbst mit. Ebenfalls nicht in den Wagen gehören offene Flüssigkeiten, Farben und alles Brennbare.
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